Till-Eulenspiegel-Schule Mölln

04. Mai: Drei Till-Nasreddin-Projekte stellen sich

Bürgermeister Wiegels begrüßt im Stadthaus

Aus der schöpferischen Auseinandersetzung mit Till und Nasreddin entstanden im Rahmen des kommunalen Schülerwettbewerbes an der Till-Eulenspiegel-Schule fünf Projekte. Drei haben ihre Ergebnisse am Freitag, 04.Mai 2012, ab 10.00 Uhr im Stadthaus der Stadt Mölln präsentiert.Bürgermeister Wiegels lobte in seinen einführende Worten die Arbeiten der Kinder.
Musikalisch wurde die Präsentation mit dem Lied „Der Klang des Geldes“ begonnen, das die Klasse 3d zusammen mit der Lehrerin Sabine Ristig und dem Musikpädagogen Günther Marschke eingeübt hat.
Das Lied erzählt die Geschichte des Mädchens Asena. Es sitzt vor einem Gasthaus und will dort essen. Es hat aber kein Geld, um den duftenden Lammbraten zu bezahlen. Der Wirt verlangt gar, dass es allein für den Genuss des Geldes bezahlen soll. Da kommt Nasreddin zur Hilfe, klimpert mit ein paar Geldstücken und meint, der Duft des Lammbratens sei dann aber auch mit dem Klang des Geldes bezahlt.

Die 3c und ihre Mobile-Teile von vorn betrachtet

Die Kinder der Klasse 3c hatte zusammen mit ihrer Lehrerin Cordula Höschen im Deutschunterricht Till- Eulenspiegel-Geschichten gelesen und von den Erlebnissen Nasreddin Hodschas gehört. An verschiedenen Arbeitsstationen setzten sie sich mit dem Leben der beiden Figuren auseinander. Sie stellten Unterschiede in den Kulturen und in der Art und Weise fest, wie beide Figuren ihre Mitmenschen auf humorvolle und geistreiche Art und Weise belehrten. Immer wieder fanden sie auch verbindende Gemeinsamkeiten. Besonders spannend war es für die Kinder sich vorzustellen, dass Till und Nasreddin sich treffen. Was würden sie zueinander sagen? Umgesetzt haben die Kinder ihre Vorstellungen und Ideen in einem Kunstmobile mit dem Titel „Till Eulenspiegel und NasreddinHodscha begegnen sich“. Porträts beider Figuren wurden mit Acrylfarben und unter Einbeziehung verschiedenen Materialien und Maltechniken auf Leinwänden gestaltet. Das Mobile wird im Stadthaus ausgestellt. Die einzelnen Porträts hängen frei beweglich an mehreren Strängen unter- und nebeneinander. Till Eulenspiegel und Nasreddin Hodscha wenden sich einander zu und wieder voneinander ab. Sie„bewegen sich“ und „reden“, jeder in seiner Sprache, miteinander. Sie begrüßen sich, fragen einander neugierig nach ihren Erlebnissen, versuchen sich in ihrer Verschiedenheit zu verstehen und äußern ihre gegenseitige Zuneigung.
Die Kinder der Klasse 2b hatte mit ihrer Lehrerin Susanne Elias Im Deutsch- und Heimat- und Sachunterricht Geschichten von Nasreddin und Till gelesen und in Bildern umgesetzt. Der auf diese
Weise entstandene Kalender spiegelt die Botschaften der beiden wider. Till und Nasreddin führen mit anregenden Geschichten durch das Jahr und begleiten uns zeitlebens.Stolz präsentierten die Kinder den Kalende, der nun in der Schule seinen Platz finden soll.